Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst

Kneipengottesdienst

 
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe, 1. Kneipengottesdienst
Die ökumenische Citykirchenarbeit Karlsruhe geht zu den Menschen, ging dorthin, wo das Leben pulsiert und Menschen sich treffen.
 
Wir kamen in das Wirtshaus „Lehners“, Karlstraße! Günter Hellstern beschwingte uns mit seinem Akkordeon. Wir wollten mit Dir/Ihnen anstoßen auf…. . Dafür hatten wir eigens Bierdeckel drucken lassen. Bianca, die Wirtin, erzählte uns, was es mit der Wirtshausliebe auf sich hat.
 
Wir, Dirk Keller und Achim Kaltwasser, freuten uns, dass wir mit dir/euch im Wirtshaus Lehners in der Karlstrasse zusammen anstoßen zu konnten!
 

Und so lief es ab

Text: Eva Klingler
 
Mehr Zulauf als erwartet, fand der erste Ökumenische Karlsruher Kneipengottesdienst am Freitag, dem 21. Oktober im Wirtshaus Lehners am Ludwigsplatz. Da, wo sonst nur gegessen und getrunken wird, gab es diesmal Gottes Segen dazu. Da sein katholischer Amtskollege Alexander Ruf erkrankt war, oblag es dem evangelischen Pfarrer Dirk Keller spirituelle Nahrung zu der Kulinarischen hinzuzufügen. „In der Bibel war jedes Haus ein Gast-Haus.“
 
Nachdem man sich einigermaßen mit dem lokalüblichen Lärmpegel angefreundet hatte, legte Dirk Keller seinen Talar an und sprach ein Tischgebet. Es bildeten sich bald fröhliche Runden, man lernte einander kennen, es wurde diskutiert und miteinander getrunken und gegessen. Der Akkordeonist Günter Hellstern lief zwischen den vollbesetzten Tischen hin und her und schuf mit seinen Chansons italienische und französische Wohlfühlmomente. „Ein gemeinsam eingenommenes Mahl ist immer eine Erfahrung mit Gott“, sagte Dirk Keller. Gemeinsam mit dem Kollegen aus dem Citykirchenteam Achim Kaltwasser trug er Segenswünsche für Menschen vor, deren Namen zuvor von den Besuchern dieses ganz anderen Gottesdienstes auf Bierdeckel aufgeschrieben worden waren und die es brauchen konnten. 

Das Vater Unser wurde gemeinsam gesprochen und die Besucher hielten einander an der Hand, bevor man zusammen das Lied „Möge die Straße uns zusammenführen“ sang. Dies war ein besonders emotionaler Moment. Das Ziel des Abends „Lebensfreude in die Stadt“ zu bringen, wurde mehr als erreicht und es ist zu hoffen, dass ein solcher Gottesdienst nahe bei den Gläubigen bald wieder stattfinden kann. Auf jeden Fall ist es eine wunderbare Art und Weise, Kirche in die Welt hinauszutragen. Wirtin Bianca vom Lehners war begeistert.